Ausschreibungsbedingungen

Die Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944 e.V. vergibt aus Mitteln der Stiftung "Dorothee Fliess Fond" regelmäßig Promotionsstipendien sowie Prämien für Masterarbeiten.

Diese Stipendien soll junge Forscherinnen und Forscher ermuntern, sich mit Themen des Widerstandes gegen das „Dritte Reich“ zu beschäftigen.

 

Dorothee Fliess

"I would like the Fund primarily to be used for young people, primarily PhD students
to enable them to continue with research about the German Resistance and the men
who saved my parents and my sister during Hitler's rule in Germany"
Prof. Dr. Beate Hermelin, Schwester von Dorothee Fliess

 

Gefördert werden Promotionen sowie Masterarbeiten. Die Auswahl unter den überdurchschnittlich gut qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern trifft unter Ausschluss des Rechtsweges der Stiftungsrat der Treuhandstiftung „Dorothee Fliess Fond“.

Prämie für Masterarbeiten 

Die Prämie beläuft sich auf einmalig EUR 500.

Bewerben können sich Absolventen von Masterstudiengängen nach Abschluss ihres Verfahrens und Beurkundung entweder selbst oder sie können vom jeweiligen Erst- oder Zweitprüfer oder von der jeweiligen Erst- bzw. Zweitprüferin vorgeschlagen werden. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Bewertung der Arbeit mindestens mit der Note „voll gut“ (1,7) oder besser. Die Bewerberinnen/die Bewerber sollten nicht älter als 32 Jahre sein.

Bewerbungen sind einzureichen unter Beifügung folgender Unterlagen:
- Bewerbungsschreiben an den Stiftungsrat des „Dorothee-Fliess-Fonds“
- tabellarischer Lebenslauf – datiert und unterschrieben
- ein Exemplar der Masterarbeit in ausgedruckter Form
- die beiden Gutachten des Prüfungsverfahrens
- gutachterliche Stellungnahme der verantwortlichen Betreuerin/des verantwortlichen Betreuers, warum die Arbeit förderungswürdig ist
- Kopie des Hochschulzeugnisses (Masterabschluss)

an:

Dr. Manuel Becker
Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie
Universität Bonn
Lennéstraße 25
53113 Bonn

Promotionsstipendium

Das Stipendium beläuft sich auf EUR 1.000 im Monat und wird zunächst für die Dauer von zwei Jahren gezahlt; es besteht nach entsprechender Leistungskontrolle die Möglichkeit zur Verlängerung um maximal ein weiteres Jahr. Ein Rechtsanspruch auf Verlängerung der Förderungsdauer besteht nicht.

Gefördert werden können Graduierte, die an einer staatlichen bzw. staatlich anerkannten deutschen Hochschule zur Promotion zugelassen und bei Bewerbungsschluss nicht älter als 32 Jahre sind. Nicht gefördert werden können Personen, die für den gleichen Zweck und den gleichen Zeitraum mit anderen Mitteln gefördert werden oder wurden.

Bewerbungen sind einzureichen unter Beifügung folgender Unterlagen:

Exposé für die geplante Untersuchung mit Angaben zum Motiv für die Wahl des Dissertationsthemas und Arbeits- sowie Zeitplan des  Unternehmens (5-10 Seiten, 1,5 zeilig, 12 Punkt
- Formloses Gutachten der Betreuerin bzw. des Betreuers der Arbeit
- Weiteres formloses Gutachten eines Hochschullehrers (beide Gutachten dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht älter als 6 Monate sein)
- K
opien der Hochschulzeugnisse
- Lebenslauf der Bewerberin/des Bewerbers mit ausführlichen Erläuterungen zum persönlichen und wissenschaftlichen Werdegang (datiert und unterschrieben)

an:

Herrn Dr. Christoph Studt
Stellv. Vorsitzender des Stiftungsrates
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Geschichtswissenschaft

Konviktstraße 11
53113 Bonn